Rückblick

Der Jahresgruß 2019 ist auf dem Weg

Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende. Zeit zurückzublicken und Zeit vorauszuschauen. Das tun wir im aktuellen Jahresgruß 2019 der Missionsprokura, den viele fleißige Schwestern heute verschicken. Vielen Dank an alle, die die Projekte der Schwestern in Tansania und Äthiopien auch in diesem Jahr unterstützt haben – sei es im Gebet, finanziell oder durch ihr Netzwerk!
Wenn Sie den Jahresgruß auch erhalten möchten und wir Ihre Adresse noch nicht haben, schreiben Sie uns an missionsprokura(at)untermarchtal.de. Wir schicken Ihnen gerne einen Jahresgruß.

 

Was für eine Freude – 110 neue Mitarbeiter nehmen am Info-Tag in Untermarchtal teil

Back to the roots hieß es am Mitarbeiter-Info-Tag beim näheren Kennenlernen unserer Ordensgründer Vinzenz von Paul und Luise von Marillac. Denn wir alle bringen uns in einer Vielzahl von Einrichtungen und Betrieben an unterschiedlichen Standorten im süddeutschen Raum mit unserer Kraft und mit unseren Talenten aktiv in die Gesellschaft ein. Handeln Sie auch leidenschaftlich und gern? Hier finden Sie passende, aktuelle Stellenangebote.

 

Gänsehautmomente und Freudentränen in der Gehörlosenschule St. Vincent Ruhuwiko

Wunderbare Gänsehautmomente und Freudentränen erleben Fr. Schott, Fr. Eberhard und Fr. Bader der St. Josef – Schule für Hörgeschädigte aus Schwäbisch Gmünd während ihres Besuchs in der Partner-Gehörlosenschule St. Vincent in Ruhuwiko. Mit dem Ziel: gemeinsam, leidenschaftlich & gern handeln, werden im neuen Audiometrieraum die ersten Hörgeräte angepasst. Strahlende Kinderaugen und großer Jubel beim ersten Hören und Sprechen! Da fällt der Abschied nicht leicht. Doch was gibt es Besseres, als mit staunenswerten Erinnerungen zurückzukehren?

 

Zwischendrin rauchende Köpfe

In diesen Tagen treffen sich die Kapitularinnen, um an den neuen Konstitutionen zu arbeiten. Gestärkt durch die Bibel und Nervennahrung gehen wir gemeinsam weiter Schritt für Schritt.

 

 

Neuer Aufbruch nach dem Junioriat

Am 27.10.2019 hat Sr. Magdalena ihr Juniorat beendet. Die drei Jahre des Juniorats sind eine Zeit, in der die Junioratsschwester weiter in die Gemeinschaft hineinwächst, den Alltag in einem konkreten Konvent erfährt, in ihren Beruf wieder einsteigt oder ggf. eine Ausbildung macht und in all dem ihre Berufung und die vinzentinische Spiritualität vertieft. Sie wird begleitet durch die Junioratsleiterin in verschiedenen Treffen. Sr. Magdalena wurde nach dem Noviziat nach Rottenmünster gesandt, wo sie als Krankenschwester auf einer psychiatrischen Station arbeitet. Im Januar wird sie zusammen mit drei Mitschwestern an ihren zukünftigen Einsatzort nach Kenia gesandt. Dazu wünschen wir Gottes reichen Segen.

 

Begeistert und dankbar für so fleißige Mitschwestern

Schon die ganze Woche über verschicken unsere Schwestern tausende Briefe mit dem neuen Jahresprogramm des Bildungsforums. Schreiben Sie uns an bildungsarbeit@untermarchtal.de, wenn Sie auch eines zugeschickt bekommen möchten oder werfen Sie einen Blick in die digitale Ausgabe.

Wir freuen uns, Ihnen bei einem der Angebote zu begegnen!

 

Unterwegs in Tansania

Am Sonntag haben sich Sr. Anna-Luisa, Sr. M. Karin und H. Sigg mit unterschiedliche Erwartungen, Wünschen und Befürchtungen im Gepäck, auf den Weg nach Tansania gemacht. Alle Neuigkeiten zur Reise erfahren Sie im Blog der Missionsprokura.

 

 

Himmlischer Besuch in Untermarchtal

Zur Namenstagsfeier von Spiritual Udo Hermann kamen Utto (gespielt von Sr. Maria Regina) und Udo (gespielt von Sr. Anna Maria) ins Kloster. In einer kleinen Aufführung unterhielten sich Utto, Patron der Roder und Neusiedler, der um das Jahr 800 lebte und Udo, der ins 20. Jahrhundert geboren wurde. Die beiden stellten schnell fest, dass die Zeiten sich gar nicht so arg unterscheiden: „Auch heute wollen sich Menschen ihre Macht sichern. Damals bei dir die Könige und Kaiser, heute sind es Staatspräsidenten und Konzernbosse. Und auch heute suchen die Menschen wieder Zuflucht in den Klöstern um zur Ruhe zu kommen und einen Ort der Stille zu finden“, stellte Udo fest. Bei der Aufführung konnte man viel über den Namenspatron des Spirituals lernen. Anschließend klang das Fest in geselliger Runde aus.

Schwester Agathina wird 103!

Am 5.10.2019 wurde kräftig gefeiert in Maria Hilf, denn die älteste Untermarchtalerin und die älteste Schwester unserer Gemeinschaft wird schließlich nicht alle Tage 103 Jahre alt. Nach ihrem Eintritt im Jahr 1938 machte Sr. Agathina eine Ausbildung zur Krankenschwester. Ihr Talent, ihre Geduld und ihr Können ließen sie bald zur Ausbildungsschwester im Karl-Olga-Krankenhaus in Friedrichshafen aufsteigen. Ihr Einser-Examen war dann Grundlage ihres weiteren Wirkens auch als Ausbildungsschwester in den Stationen und Krankenhäuser Neckarsulm, Kißlegg, Aulendorf und zuletzt im Rottenburger Spital. 1990 kam sie nach Maria Hilf. Danke für bisher 78 Jahre voll segensreichem Wirken als Vinzentinerin, liebe Sr. Agathina!

 

Die Schöpfung voller Dankbarkeit feiern   

Die Kindergartenkinder von St. Peter gestalteten feierlich den Familiengottesdienst zum Erntedankfest, der von den Schwestern musikalisch begleitet wurde. Mit selbstgemalten Bildern und verschiedenen Instrumenten veranschaulichten die Kinder kreativ die Schöpfungsgeschichte. Nach dem Gottesdienst beschloss Schwester Elisabeth die Ausstellung ZWÖLF und lud die Gottesdienstbesucher zu einem gemeinsamen Solidaritätsessen ein: „Das Essen soll eine Brücke schlagen zu Menschen, denen es am Über-lebensnotwendigen fehlt“. Mit dem Erlös dieses Essens unterstützen die Schwestern den Aufbau einer Einrichtung für mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche in Kenia, zu der Ende Januar 2020 zwei deutsche und zwei tansanische Schwestern ausgesandt werden.

 

Schwester Damiana feiert gerne das Vinzenzfest 

Als ich in meine Gemeinschaft eintrat, wusste ich nichts von Vinzenz von Paul. Heute – nach 30 Jahren – ist er mir sehr ans Herz gewachsen. Ich feiere gerne das Vinzenzfest und erinnere mich dabei an das, was er – zusammen mit vielen anderen Menschen – geschaffen hat. Und frage mich gleichzeitig, was wäre Vinzenz heute wichtig? Wo hätte er seine Prioritäten? Was würde er anpacken? – Was würde er aber auch lassen…

Mich beeindruckt Vinzenz´ Durchhaltevermögen und Aushalten von Ungeduld. Er ließ sich nicht drängeln, selbst dann nicht, wenn er massivem Druck ausgesetzt war. Sein Glaube an die Vorsehung Gottes – dass alles zur rechten Zeit geschieht – ist mir oft in meiner eigenen Ungeduld – ein Vorbild.

 

Das Bildungsforum Kloster Untermarchtal wurde ausgezeichnet 

Das Bildungsforum Kloster Untermarchtal wurde vom BDVT (Berufsverband für Training, Beratung und Coaching) als „Empfohlenes Seminar-Hotel“ ausgezeichnet. Es ist das erste vom BDVT empfohlene Seminar-Hotel im östlichen Württemberg. Seit 1892 stellen wir als Ordensgemeinschaft unsere Räume, Spiritualität und Kompetenzen den Menschen zur Verfügung. So steht das Bildungsforum Kloster Untermarchtal für klare Werte und ermöglicht Menschen, in die klösterliche Atmosphäre einzutauchen, die eigenen Kraftquellen zu bewahren und Kraft zu schöpfen. Wir freuen uns, Sie dort begrüßen zu dürfen!

 

Spezialitäten aus dem Kloster direkt zu Ihnen nach Hause

Die köstlichen Eigenprodukte der Klostermetzgerei und Klosterbäckerei fanden so große Nachfrage durch unsere zahlreichen Besucher, dass die Idee eines Klosterladens im Juni 2005 Wirklichkeit wurde. Seit dieser Woche können Sie die Klosterspezialitäten nun auch über unseren neuen Klosterladen Onlineshop bestellen und direkt nach Hause liefern lassen. Tiergerechte Haltung, eigene Schlachtung und hochwertige Verarbeitung – das zeichnet die Produkte aus, die wir auf unserem Hofgut St. Veit nachhaltig für Sie produzieren. Und das Beste: Wenn Sie bis zum 24.12.2019 bestellen, erhalten Sie mit dem Gutscheincode „Eröffnungsrabatt2019“ 10% Nachlass auf Ihren ersten Einkauf!

 

Karibu Untermarchtal – Missionsbegegnungstag am 15. September 2019

Der diesjährige Missionsbegegnungstag mit dem Thema „Bildung schafft Zukunft“​ lockte am vergangenen Sonntag zahlreiche Besucher/innen ins Kloster. Der Tag begann mit einem Gottesdienst in der Vinzenzkirche. In der Predigt legte der Missionbenediktiner Pater Anastasius dar, dass Mission bedeutet, die Liebe Gottes in die Welt zu tragen und vorzuleben, was wir vom Leben Jesu verstanden haben – egal ob in Afrika oder vor der eigenen Haustür in Deutschland. Im Anschluss konnten sich die Gäste an Aktionsständen über vielfältige Initiativen der Eine-Welt-Arbeit und den Freiwilligendienst informieren, Handarbeiten und fair gehandelte Produkte aus Afrika kaufen sowie an interessanten Vorträgen teilnehmen. Ein bewegender Abschluss war das Konzert des Mädchenchors Tonika aus Warthausen.  Wir danken allen Besucher/innen sehr herzlich für ihr Kommen und ebenso für die großzügigen Spenden und laden Sie schon heute zum nächsten Missionsbegegnungstag am 20.09.2020 ein!

 

Neue, großartige Erfahrungen in Äthiopien

Anfang September reiste Generaloberin Sr. Elisabeth zusammen mit Eva Klinkisch (Missionsprokura) eine Woche zu den Schwestern nach Äthiopien. Neben Gesprächen um die Zukunft der jungen Schwesterngemeinschaft standen vor allem die Exerzitientage für die Schwestern unter der Anleitung von Sr. Elisabeth im Zentrum der Reise. Eine neue, großartige Erfahrung!

 

Neu dabei: Postulantin Anna-Maria

Fast fünf Jahre lang hat sie als Kandidatin darauf hingefiebert. Jetzt ist es soweit: Anna-Maria ist als Postulantin in unsere Gemeinschaft eingetreten. Darüber freuen wir uns sehr! Sie lebt und arbeitet nun ein Jahr innerhalb der Gemeinschaft. Ihre erste Einsatzstelle wird das Bildungsforum sein. Das Postulat ist vor allem eine Zeit des gegenseitigen Kennenlernens, ein Vertraut-Werden mit dem Gemeinschaftsleben und dem vinzentinischen Charisma. Nähere Informationen zur Ordensausbildung gibt es hier.

 

In Dialog treten – mit Schwestern, mit der Vinzenzkirche und mit Gott

Am Samstag, 31.08.2019, fand die Vernissage der Wanderausstellung „ZWÖLF – Kirchenbauten der Nachkriegsmoderne in Baden-Württemberg“ in der Vinzenzkirche statt. Schwester Elisabeth eröffnete die Vesper mit dem französischen Orgelstück „Dialog“. In Anlehnung daran lud sie die Besucher in ihrem Grußwort ein, mit der Spiritualität, die im Bauwerk zum Ausdruck kommt, in Dialog zu treten. Im Anschluss war bei einem kleinen Imbiss Zeit, auch untereinander in Dialog zu treten. Nach den Begegnungen von Schwestern und Gästen führte Dr. Widmaier vom Landesamt für Denkmalpflege (Regierungspräsidium Stuttgart) durch die Kirche. „Die Vinzenzkirche ist das letzte Werk des Architekten Hermann Baur – und auch sein reifstes“, so Dr. Widmaier. Auch Sie sind am Samstag, 08.09.2019, dem Tag des offenen Denkmals, ab 14 Uhr herzlich eingeladen, in Dialog mit uns und mit der Vinzenzkirche zu treten! Wir freuen uns auf Sie. Weitere Informationen zur Ausstellungseröffnung finden Sie auch in den Berichten, die in der Schwäbischen Zeitung und der SWP erschienen sind.

 

Pater Maurus in Untermarchtal – Erinnerungen werden wach

Während der Urlaubszeit von Spiritual Udo Hermann feiert der Missionsbenediktiner Pater Maurus mit den Schwestern Gottesdienst. Er wurde im Jahr 1988 zum Priester geweiht und ist vor zwei Jahren in der Abtei Münsterschwarzach als Mönch eingetreten. Pater Maurus freut sich über den Dienst in Untermarchtal, denn die Vinzentinerinnen sind ihm seit seiner Kindheit vertraut: Er erinnert sich gerne zurück an die drei Schwestern, die in seinem Heimatdorf lebten und dort in der Kindererziehung, der Krankenpflege und der Hauswirtschaft wirkten.

 

Film „Die Burg Gottes – Die Mutterhauskirche St. Vinzenz in Untermarchtal“

Etwa 1.600 Kirchenbauten entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg in Baden-Württemberg. ZWÖLF dieser Kirchen, die für die theologische wie architekturgeschichtliche Umbruchzeit exemplarisch sind, wurden jüngst zum Denkmal erhoben. Sie präsentieren sich in der gleichnamigen Wanderausstellung in all ihren Facetten und mit einem reichen Rahmenprogramm. Die Vinzenzkirche ist eine dieser Kirchen und das Herzstück des Mutterhauses. Anlässlich der Ausstellung entstand ein Film, in dem die Schwestern von der Entstehungsgeschichte der Kirche und ihrer Bedeutung für die Gemeinschaft erzählen.

 

BienenBlütenReich und Insektenhotel für die Bewahrung der Schöpfung

Sr. Marieluise begrüßt freudig die ersten Gäste in ihrem Insektenhotel, das sie zum Abschied als Oberin des Vinzenz von Paul Hospitals in Rottweil bekommen hat. Es wurde von den Beschäftigten der Vinzenz-Werkstätten extra für sie gefertigt. Zusammen mit 1000m² Blühfläche bietet es Bienen und anderen Insekten im Garten Eden einen Lebensraum, denn sie sind unverzichtbare Lebensspender für uns Menschen. Für die Bewahrung der Schöpfung beteiligt sich das Kloster Untermarchtal mit den Blumenwiesen am deutschlandweiten Projekt „BienenBlütenReich“.
Schauen Sie im GenerationenAktivPark GARTEN EDEN vorbei!

 

Handeln – leidenschaftlich & gern im Jahr 2018

Den Menschen nahe sein und offen sein für die Not der Zeit. Das ist unser Auftrag – heute genauso wie damals zu Beginn unserer Ordensgeschichte. Der frisch erschienene Jahresbericht gibt Einblick in dieses Wirken und in das Leben in unseren verschiedenen Einrichtungen. Dort sind die Schwestern gemeinsam mit rund 6.000 Mitarbeiter/innen bis heute tätig – immer am Puls der Zeit.

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So wurden im Jahr 2018 u.a. das neue Zentrum für Altersmedizin am Vinzenz von Paul Hospital in Rottweil eingeweiht und Bürgerbeteiligungsprozesse im Hinblick auf das Thema „Leben und Wohnen im Alter“ von der Vinzenz Service GmbH begleitet.

Dankbar blicken wir auf das Erreichte im Jahr 2018 zurück und blicken gleichzeitig nach vorne mit dem festen Vorsatz, auch weiterhin den Menschen nahe zu sein und offen zu sein für die Not der Zeit.

Spiel, Spaß und Freude beim Familientag 2019

Unter dem Leitgedanken „Freu dich am Leben“ stand der diesjährige Familientag am Samstag, 20. Juli 2019. Zahlreiche Familien sind der Einladung gefolgt und trafen am Morgen bei strahlendem Sonnenschein ein.

Am Vormittag konnten Eltern und Kinder an verschiedenen Stationen gemeinsam kreativ sein. Nach dem Mittagessen erwartete ein Impulsreferat von Prof. Dr. Agnes (Pädagogin und Theologin, Paderborn) zum Thema „…alle sollen sich freuen und jubeln“ (Psalm 67,5) die Eltern. Es ging um Gottes Spuren, die im eigenen Leben und in der Schöpfung entdeckt werden können. Die Kinder konnten sich währenddessen bei Spiel und Spaß austoben.

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Besonders viel Freude hatten sie dabei, aus Luftballons Mäuse zu basteln. Ebenfalls viel Anklang fand der Slackline-Workshop, bei dem sich sogar die ganz Kleinen in die Höhe trauten.
Den Abschluss bildete wie immer der Familiengottesdienst. Hier war Platz, um für die schönen Erlebnisse und Begegnungen des Tages zu danken. Danach brachen die Familien wieder neu gestärkt in ihren Alltag auf. Zum Abschied bekam jede Familie eine Postkarte, die auch zuhause an den schönen Tag erinnern soll.

Weitere Angebote für Familien finden Sie im Jahresprogramm.

Neue Novizin in die Gemeinschaft aufgenommen

Während des Vespergottesdienstes am Sonntag, 14. Juli wurde die Postulantin Alexandra Leibiger ins Noviziat aufgenommen. Sie erhielt das Schwesternkleid und den Schleier und trägt nun den Schwesternnamen Sr. Petra Maria. „Wie mit dem Taufkleid, ziehen Sie auch mit dem Ordenskleid Christus als Gewand an“, so Spiritual Udo Hermann. Nachdem die Novizin ihr Ordenskleid angezogen hatte, erhielt sie ihren Schwesternnamen, der aus drei Vorschlägen ausgewählt wurde. „Wenn ich auf Petrus schaue, so ist es, als hält mir jemand einen Spiegel vor“, erklärte die Novizin ihren neuen Namen.

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Alexandra Leibiger arbeitete bisher als Geschäftsführerin einer Schreibwarenfiliale in Rottweil. „Hätte man mich früher gefragt, ob ich mir vorstellen kann, ins Kloster zu gehen, hätte ich gesagt: Nie im Leben“, erzählt sie. 2014 reiste sie dann zusammen mit einer Reisegruppe zu einer Gehörlosenschule in Tansania, die von den Barmherzigen Schwestern geführt wird. Überraschend wurde ihr angeboten, das neu gebaute Gästehaus der Schwestern zu leiten. Während diesen zwei Jahren des Zusammenlebens mit den Schwestern wuchs der Wunsch und die Entscheidung, ins Kloster zu gehen.

Nun warten zwei Jahre des Noviziats auf Schwester Petra Maria. In dieser Zeit wird sie weiter in das Leben als Barmherzige Schwester eingeführt. Danach wird sie ihre Profess ablegen – die Gelübde der Armut, der Ehelosigkeit und des Gehorsams um des Himmelsreiches willen.

Nach dem Vinzenzkreis-Treffen gestärkt und ermutigt in den Alltag gehen

Fasziniert vom hl. Vinzenz und der hl. Luise, schöpfen die Mitglieder des Vinzenzkreises Kraft und Freude aus der Spiritualität unserer Ordensgründer. Sie treffen sich regelmäßig in Untermarchtal, um sich über ihr Leben und ihren Glauben auszutauschen und sich gegenseitig zu bestärken. So auch am vergangenen Samstag, 13. Juli. Das Thema an diesem Tag waren die Heiligen und Seligen der vinzentinischen Familie.

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Gemeinsam suchen die Frauen und Männer des Vinzenzkreises auch immer wieder nach Antworten auf ihre Lebensfragen in der Bibel. Am Samstag konnten sie durch einen Bibliolog Verbindungen des Sonntags-Evangeliums „Der barmherzige Samariter“ zu ihrem eigenen Leben entdecken. „Ich gehe gestärkt und ermutigt in meinem Alltag zurück“, sagte ein Mitglied nach dem Treffen.

Neue Mitglieder und Interessenten sind herzlich willkommen! Mehr Infos und die nächsten Termine finden Sie hier.

 

Über 1000 #gutfinder unterwegs zur Sternwallfahrt und Jugendtag

Viele Jugendliche aus der ganzen Diözese machten sich in kreativer Weise auf den Weg zur Sternwallfahrt und Jugendtag. Ob mit dem Fahrrad, Kanu, auf Inline Skates oder zu Fuß kamen 55 Gruppen am Samstagnachmittag im Kloster an. In froher Stimmung, wunderbaren Begegnungen und vielen Ideen konnten die Jugendlichen das Thema „Haltet fest am Guten“ Röm 12,9 zur Entfaltung bringen und selbst zum #gutfinder werden.

 

Die Fremde – mein zweites Zuhause

Oftmals verbinden Menschen mit anderen Ländern, vor allem außerhalb Europas, die Vorstellung von „Fremde“. Wir haben Jana gefragt, wie es sich für sie anfühlt „in der Fremde zu leben“. Sie ist eine der drei jungen Frauen, die als Missionarin auf Zeit ein Freiwilliges Soziales Jahr bei den Schwestern in Tansania macht. Es gibt viel mehr Verbindendes als Fremdes – lest selbst:

„Mit jedem Tag, an dem ich mich auf das Unbekannte,

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die neue Kultur und die Menschen eingelassen habe, wurde „die Fremde“ immer bekannter und somit immer weniger befremdend. Heute würde ich sie eher als ein zweites Zuhause bezeichnen. Als einen Ort an dem ich sehr vieles gelernt habe und auch jetzt immer wieder neue Dinge erfahren darf. Ein Ort, an dem ich mich richtig wohl und geborgen fühle. Die Menschen geben mir immer wieder Kraft für mein tägliches Tun und Handeln; Ganz egal ob durch Worte oder einfach nur durch ein Lachen. Besonders die Kinder stecken mich immer wieder mit ihrer Lebensfreude an. In der Gemeinschaft darf ich jeden Tag die nötige Kraft schöpfen und auch das gemeinsame Gebet bietet mir Raum, um Kräfte aufzutanken. Das Leben im „Hier und Jetzt“ ist mir besonders wichtig geworden. Zeit mit Menschen zu verbringen ist das Größte, was ich geben und selbst auch bekommen kann.“

Missionarin auf Zeit (MAZ) ist ein Angebot der Vinzentinerinnen von Untermarchtal für junge Frauen zwischen 18 und 28 Jahren, im Rahmen eines 12-monatigen Freiwilligendienstes mit den Schwestern in Tansania an der Seite der Armen mitzuleben, mitzuarbeiten und mitzubeten:
Missionsprokura Untermarchtal
http://www.missionsprokura.org/missionarin-auf-zeit/
#maz #auswärtsjahr #fsj #bdkj #weltwärts #mitleben #mitarbeiten#mitbeten #dankefürdeneinsatz #missionsprokura

Besondere Erfahrungen im Freiwilligendienst in Tansania

Sarah ist als Missionarin auf Zeit im Kinderheim St. Loreto in Mbinga eingesetzt. Wir wollten von ihr wissen, was ihr in den letzten Monaten besonders wichtig geworden ist:

„Besonders wichtig ist mir die Gemeinschaft, die ich hier mit den Menschen erleben darf. Das gemeinsame Lachen beim Abendessen, das lustige Tanzen bei Festen, die Wohngemeinschaft mit Isabel, Gottesdienste und das Spielen mit den Kindern.
Es fühlt sich nicht mehr komisch oder anders an hier zu sein. Man gehört jetzt irgendwie dazu. Klar ich werde immer die Weiße bleiben, trotzdem fühle ich mich wohl, gehöre gewisser Weise dazu und ich fühle mich geborgen.“

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Missionarin auf Zeit (MAZ) ist ein Angebot der Vinzentinerinnen von Untermarchtal für junge Frauen zwischen 18 und 28 Jahren, im Rahmen eines 12-monatigen Freiwilligendienstes mit den Schwestern in Tansania an der Seite der Armen mitzuleben, mitzuarbeiten und mitzubeten:
Missionsprokura Untermarchtal
http://www.missionsprokura.org/missionarin-auf-zeit/
#maz #auswärtsjahr #fsj #bdkj #weltwärts #mitleben #mitarbeiten #mitbeten#dankefürdeneinsatz #missionsprokura

Kraft von den Kleinen und im Nicht-Perfekt sein

Isabel ist eine der drei jungen Frauen, die als Missionarin auf Zeit ein Freiwilliges Soziales Jahr bei den Schwestern in Tansania macht. Sie ist im Waisenhaus St. Katharina in Mbinga tätig. Dort warten viele neue Herausforderungen auf sie, und es ist nicht immer einfach, in einem anderen kulturellen und sozialen Umfeld zu leben und mitzuarbeiten. Deshalb haben wir Isabel gefragt, was ihr Kraft im Alltag gibt. Hier ist ihre Antwort:

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„Gerade bei meiner Arbeit mit den Kindern sind es die kleinen Energiebündel, mit denen ich richtig viel Spaß habe und die mich immer neu motivieren. Auch meine Einstellung zu mir, dass ich nicht alles perfekt machen muss, sondern ich mit dem, wie ich bin, gut in der Gemeinschaft aufgenommen bin.“

Missionarin auf Zeit (MAZ) ist ein Angebot der Vinzentinerinnen von Untermarchtal für junge Frauen zwischen 18 und 28 Jahren, im Rahmen eines 12-monatigen Freiwilligendienstes mit den Schwestern in Tansania an der Seite der Armen mitzuleben, mitzuarbeiten und mitzubeten:
Missionsprokura Untermarchtal
http://www.missionsprokura.org/missionarin-auf-zeit/
#maz #auswärtsjahr #fsj #bdkj #weltwärts #mitleben #mitarbeiten#mitbeten #dankefürdeneinsatz #missionsprokura

Alles auf Neu – Interview der Bild am Sonntag mit Postulantin Alexandra

Die Bild am Sonntag hat kürzlich im Artikel „Alles auf Neu – Jetzt bin ich dran! So habe ich den Neustart geschafft“ unsere Postulantin Alexandra interviewt. In diesem schönen Portrait erzählt Alexandra ihre Geschichte auf dem Weg in unsere Gemeinschaft.

 

 

Weltgebetstag für geistliche Berufungen

Auch unsere Schwestern in Rottweil haben sich aktiv an der deutschlandweiten Gebetsaktion
„Werft die Netze aus“ beteiligt. Nach dem gut besuchten Sonntagsgottesdienst brachten die Schwestern gemeinsam mit vielen Besuchern in einer Stunde eucharistischer Anbetung die Anliegen des Weltgebetstages für geistliche Berufungen vor Gott.

„Möge Gott den Samen aufgehen lassen in den Herzen der Menschen die ER ruft.“
Schwester Karin Maria

 

 

Traurige Nachricht

Gestern erreichte uns die traurige Nachricht, dass der erste Bischof der Diözese Mbinga, Bischof em. Emmanuel Mapunda am 16.5.2019 verstarb. Bischof Emmanuel wurde 83 Jahre alt und war Bischof von Mbinga von 1986 bis 2011. Er begleitete und unterstützte den Aufbau unserer Gemeinschaft in Tansania während dieser Zeit. Die General- und Regionalleitung und alle unsere tansanischen Mitschwestern sind ihm zu großer Dankbarkeit verpflichtet. Unser Gebet und unsere Erinnerung sind ihm sicher. In tiefer Anteilnahme gedenken wir Schwestern dem emeritierten Bischof Emmanuel Mapunda. Der Herr schenke ihm die ewige Ruhe.

 

2.285 Jahre gelebte Treue – ein großer Festtag im Kloster Untermarchtal

36 Schwestern feierten am 11. Mai ihr 50-, 60- und 65-jähriges Professjubiläum, worauf sie sich eine Woche mit dem emeritierten Bischof Zollitsch geistlich darauf vorbereiteten. Der Festgottesdienst mit Spiritual Hermann, weiteren Priestern, zahlreichen Schwestern sowie vielen Weggefährten, Verwandten und Freunden wurde in der vollbesetzten Vinzenzkirche vom Schwesternchor musikalisch abgerundet. In der Predigt dankte Spiritual Hermann den Jubilarinnen für insgesamt 2.285 Jahre gelebte Treue, Vertrauen und Mut im Dienst für Gott und die Menschen. Die anschließenden frohen Begegnungen und anregenden Gesprächen im Bildungsforum und in der Festhalle der Gemeinde machten den Tag zu einem besonderen Ereignis.

 

Diese starke Frau fasziniert und ermutigt!

Wie im Leben aller Menschen faszinieren uns je nach eigener aktueller Situation unterschiedliche Facetten. Luise von Marillacs Leben war facettenreich, vom Waisenkind über Ehefrau und Mutter zur Ordensgründerin.
Heute feiert die Gemeinschaft das Luisenfest. Von Schwester Anna-Luisa erfahren wir, was Sie persönlich an ihrer Namenspatronin fasziniert:

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„Zur Zeit ermutigt mich persönlich ihre Beharrlichkeit und Hartnäckigkeit in der Verfolgung ihrer Ziele. Vermutlich hätte sie sich selbst nie als starke Frau bezeichnet und doch blieb sie mit einer Beharrlichkeit und Hartnäckigkeit an ihren Themen dran, die ihr Umfeld sicher auch manchmal genervt hat. Doch nur deshalb wurde letztendlich unsere Gemeinschaft gegründet. Nur weil sie nicht locker ließ und das, was sie als richtig und wichtig erkannt hat, in die Umsetzung bringen wollte, weil sie immer wieder in Diskussionen, Gesprächen, Briefen mit anderen ihre Ideen austauschte und bereit war, aus den Erfahrungen, auch aus den schwierigen und misslungenen Projekten zu lernen, konnte die Idee, sich mit anderen Frauen für die Nöte und Anliegen der Menschen einzusetzen und genau dafür eine Ordensgemeinschaft zu gründen, umgesetzt werden. In allem erlebte und lebte sie aus dem Vertrauen, dass Gott sie begleitet und führt. Kraft fand sie im Gebet und immer mehr auch in der Zuversicht, von Gott geliebt zu sein.
Mit dieser Lebenseinstellung kann sie uns in der Zeit vieler Umbrüche, in der sich Gesellschaft, Kirche und unsere Ordensgemeinschaft befindet, eine Ermutigung sein. Luise hat in allem auf die Kraft und Gnade vertraut, die sie von Gott erfahren und geschenkt hat.“

Neu dabei: Postulantin Lisa-Maria

Wir freuen uns über den Eintritt von Lisa-Maria in unsere Gemeinschaft. Lisa-Maria lebt und arbeitet nun ein Jahr innerhalb der Gemeinschaft. Es ist vor allem eine Zeit des gegenseitigen Kennenlernens, ein Vertraut-werden mit dem Gemeinschaftsleben und dem vinzentinischem Charisma. Der nächste Schritt, das Noviziat, beginnt mit der Aufnahme in das Noviziat. Nähere Informationen zur  Ordensausbildung gibt es hier: www.untermarchtal.de/leben-ganz-und-echt/schwester-werden/schritt-fuer-schritt/

 

 

Vinzentinischer Einsatz für die Menschenwürde

Input und Austausch auf der aktuell stattfindenden Megvis-Tagung mit zahlreichen Teilnehmenden aus unterschiedlichen Ländern und Regionen. Beeindruckender Einsatz unter anderem in der 13 Häuser Kampagne – Globale Zusammenarbeit & lokale Lösungen: www.vfhomelessalliance.org

 

 

Ein neues JA für Gott, die Menschen und die Gemeinschaft!

In der Osternacht haben die Schwestern in der Kraft des Auferstandenen ihre Profess der Ehelosigkeit, der Armut und des Gehorsam um des Himmelreiches willen erneuert.

 

 

Neues Buch „Beten mit Vinzenz von Paul“ erschienen

Der französische Priester Vinzenz von Paul (1581-1660) ist unserer Zeit ein Vorbild für christliches Leben in Fülle. Er selbst und die von ihm ausgehenden Gemeinschaften stellen den Dienst am armen, kranken und verlassenen Menschen in den Mittelpunkt. Vinzenz ist jedoch auch ein wichtiger spiritueller Begleiter für jeden, der ein Gleichgewicht von Handlung und Kontemplation, von kreativem Dienst am Nächsten und vertrauensvoller Hingabe sucht. Das neu erschienene Buch von Thomas McKenna führt mit 15 Meditationen in das Leben und in die Spiritualität des Vinzenz von Paul ein, die durch praktische Übungen näher gebracht werden und ist für 14,95 € im Klosterladen erhältlich.

 

Treffen der Referent*innen

Vom 6.-7. April trafen sich die Referent*innen, die das Jahresprogramm des Bildungsforums durch ihre Kurse gestalten. Gemeinsame Schritte auf dem Friedensweg brachten dem Treffen einen bewegten Anfang mit den Themen: Zuflucht, Heimat, Raum geben und Entwicklung. Dann ging es um Austausch, Begegnungen, Erfahrungen und das Vorstellen der Arbeit. Für alle Referent*innen liegt der bewegende Grund ihrer Arbeit im Ort Untermarchtal. Sie fühlen sich in der klösterlichen Atmosphäre wohl und von der betenden Gemeinschaft getragen.  Es war eine bereichernde Runde, in der Neues entstand. Seien Sie gespannt auf das Jahresprogramm 2020!

 

Wir freuen uns über unseren neuen Spiritual

Am 24. März 2019 ist im feierlichen Gottesdienst Udo Hermann von Weihbischof Renz als Spiritual der Gemeinschaft eingesetzt worden. Seine Wegbegleiter und Gäste feierten mit ihm und uns.
Vielen Dank und alles Gute!

 

Gottesdienste » weitere anzeigen
Bitte beachten Sie die aktuellen Hinweise sowie Anmeldeinformationen für den Gottesdienstbesuch.

Samstag, 16.05.2020
19.00 Uhr Eucharistiefeier

6. Sonntag der Osterzeit, 17.05.2020
10.00 Uhr Eucharistiefeier

Donnerstag, 21.05.2020 - Christi Himmelfahrt
10.00 Uhr Eucharistiefeier

Samstag, 23.05.2020
19.00 Uhr Eucharistiefeier

7. Sonntag der Osterzeit, 24.05.2020
10.00 Uhr Eucharistiefeier

Donnerstag, 28.05.2020
19.00 Uhr Eucharistiefeier

Samstag, 30.05.2020
19.00 Uhr Eucharistiefeier

Sonntag, 31.05.2020 - Pfingsten
10.00 Uhr Eucharistiefeier

Für die Teilnahme an den Gottesdiensten müssen wir um Anmeldung bitten. Diese ist unter der Telefonnummer 07393/30-54333 zu folgenden Zeiten möglich:

Mittwoch und Freitag
  • 10 – 11 Uhr
  • 15 – 16 Uhr
  • 20 – 21 Uhr

 

  • Veranstaltungen